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Verladen beginnt mit Haltung - nicht mit Technik
Für mich beginnt ein guter Pferdetransport lange vor der Fahrt.
Er beginnt beim Verladen – und vor allem bei der Stimmung, die dabei entsteht.
Pferde reagieren nicht auf perfekte Technik oder ausgeklügeltes Equipment.
Sie reagieren auf das, was im Raum ist: Ruhe oder Druck, Klarheit oder Hektik, Vertrauen oder Ungeduld.
Deshalb arbeite ich ausschließlich in einem ruhigen, respektvollen Rahmen.
Alle beteiligten Personen werden von mir klar angeleitet – und wenn nötig auch bewusst aus dem Prozess herausgenommen.
Nicht, weil sie es „falsch“ machen, sondern weil Unruhe, Zeitdruck oder schlechte Stimmung direkt beim Pferd ankommen.
Ein Pferd darf schauen.
Ein Pferd darf zögern.
Ein Pferd darf sich den Transporter erst in Ruhe ansehen.
Ich gehe mit Pferden oft mehrfach hinein und wieder hinaus, ohne Ziel, ohne Eile.
Nicht, um etwas „zu üben“, sondern um Sicherheit entstehen zu lassen.
Verladen muss nicht funktionieren – es darf entstehen.
Aus genau diesem Grund berechne ich den Verladevorgang nicht separat.
Niemand soll eine laufende Uhr im Kopf haben.
Kein Pferd soll spüren, dass Zeit oder Geld gegen es arbeiten.
Ich setze bewusst ein Zeichen dafür,
dass Verladen ohne Geschrei, ohne Zwang und ohne Drama möglich ist –
wenn Ruhe, Klarheit und eine positive Grundhaltung den Ton angeben.
Denn am Ende zählt nicht, wie schnell ein Pferd einsteigt.
Sondern wie es ankommt.
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